Auf dem Weg zum Erstflug: Die Zulassung der H2-Sling

Auf dem Weg zum Erstflug: Die Zulassung der H2-Sling

Mit dem abgeschlossenen Zusammenbau unserer H2-Sling Mitte Oktober beginnt für uns ein neues Kapitel, nämlich die Abnahmen und schliesslich die Zulassung, die notwendig sind, um den Erstflug zu ermöglichen.

Ursprünglich haben wir uns für ein Kitflugzeug entschieden, um Modifikationen wie beispielsweise die Tankhalterungen in den Flügeln direkt während des Zusammenbaus integrieren zu können. Dadurch konnten wir auf aufwändige Nacharbeiten wie das Aufbohren eines bereits montierten Flügels verzichten, Arbeiten, die schnell zu Beschädigungen an der Struktur führen können. Das bedeutet jedoch auch, dass unser Flugzeug über keine bestehende Herstellerzertifizierung verfügt. Im Gegensatz zu Flugzeugen von Herstellern wie Airbus oder Cessna muss die Zulassung bei einem Eigenbauflugzeug vom Erbauer beantragt und durch die zuständigen Behörden abgenommen werden.

Einen wichtigen Meilenstein konnten wir bereits Mitte Oktober erreichen, als die H2-Sling von der EAS (Experimental Aviation Switzerland) inspiziert und abgenommen wurde. Dies war ein bedeutender erster Schritt im Zulassungsprozess. Dafür investierte das Cellsius Team viele Stunden, um sämtliche Modifikationen an der originalen Sling 4 HW zu dokumentieren und mittels Berechnungen zu validieren.

In Zukunft werden wir uns verstärkt auf die Planung des Flight Testings konzentrieren. Erst wenn wir unsere Absichten gegenüber den Behörden durch eine vollständige und nachvollziehbare Dokumentation darlegen können, erhalten wir die Freigabe für den Erstflug. Dazu gehört unter anderem auch das von uns speziell entwickelte Flight Test Programm für die H2-Sling.

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